Bernd Peschke - Sachverständiger für Bewertung von Nachlässen in Berlin

Nachlass
Franziskus Dellgruen |
Foto Dellgruen |

Künstlerischer Lebenslauf
Franziskus Dellgruen wurde am 14. Oktober 1901 in Köln
geboren.
Von 1917 - 1922 war er Schüler der Kunstgewerbeschule in
Köln.
Von 1923 - 1927 studierte er als Meisterschüler von Prof.
Robert Sterl an der Akademie zu Dresden.
Zeitweilig war er auch Gaststudent bei Oskar Kokoschka. Franziskus Dellgrün erhielt 1927
das Jubiläumsstipendium der Stadt Dresden.
Nach einem Studienaufenthalt in Italien kam er 1928 nach
Berlin.
Von 1928 - 1931 war er Meisterschüler von Max Slevogt in der
Akademie der Künste in Berlin.
In den folgenden Jahren lebte er als freischaffender
Künstler in Berlin.
Er beteiligte sich an den damals großen Berliner
Kunstausstellungen regelmäßig, zuletzt 1933 an der
Frühjahrsaustellung am Pariser Platz, die noch von Max Liebermann eröffnet wurde.
1943 vernichtete eine Luftmine das gesamte Werk von
Franziskus Dellgruen.
Nach seiner Entlassung aus russischer Gefangenschaft 1945
begann er wieder zu arbeiten.
Seine Schaffenskraft war trotz eines Leidens ungebrochen.
Bilder und Portraitzeichnungen von ihm geschaffen, hängen im
Berliner Schlosspark- und Schillertheater.
Franziskus Dellgruen starb im März 1984 in Berlin.
Er hinterlässt ein Werk, das in seiner Vielfalt von
Zeichnungen, Radierungen, Portraits und Gemälden das
große Können dieses Malers zeigt.

Für Informationen jeglicher Art, die das Leben und das Werk des Malers
betreffen wäre ich dankbar.
Insbesondere wären hier Informationen zu Werken interessant, die vor 1943 entstanden
sind, da vermutlich der größte Teil des Werkes durch Kriegseinwirkung zerstört wurde.
Existieren noch Werke oder Fotos aus der Zeit vor 1943?



Seite zuletzt aktualisiert am 07.07.2007
